Pfarrer Winter
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeindemitglieder,  

jedes Jahr gibt es einige Jugendliche, die sich im Rahmen ihrer Firmvorbereitung unter den angebotenen praktischen Projekten das Projekt „Der letzte Weg“ auswählen. Wir treffen uns dann am Projekttag im Gemeindezentrum und überlegen zunächst, was unser Glaube zum Thema „Tod und danach“ sagt. Dann brechen die jungen Leute auf und gehen mit mir zum Bestattungsinstitut. Es ist immer spannend, wie der Besuch dann dort von statten geht. Die Mitarbeiter der Einrichtung erzählen von den Beweggründen, warum sie diesen Beruf gewählt haben. Sie berichten von dem, was sie als Bestatter tun und wie sie den trauernden Angehörigen begegnen und dann gehen wir durch die Räume der Pietät und schauen uns um. Immer wieder ist es erstaunlich, mit welch großem Interesse die Jugendlichen bei der Sache sind, und wie viel sie zu fragen bzw. anzumerken haben. Das letzte Mal waren sie noch lange über die vorgesehene Zeit im Bestattungsinstitut.  

Im November gedenken alljährlich unserer Verstorbenen. Wir besuchen ihre Gräber, schmücken sie mit Blumen und zünden ein Licht an. Wir denken dankbar zurück an unsere Toten. Vor allem beten wir für sie und vertrauen darauf, dass sie für immer bei Gott geborgen sind im ewigen Glück.  

Das, was Jugendliche da in ihrem Firmprojekt getan haben, könnte, ja sollte uns allen Anregung geben: sich mit dem Thema „Sterben“, „Tod“ und „Auferstehung/ewiges Leben“ zu befassen: Wie stelle ich mich dieser Realität Sterben und Tod? Wie kann ich damit als Mensch, als Christ damit umgehen? Und sich auch gedanklich, inhaltlich, damit auseinanderzusetzen: Was sagt unser Glaube dazu, und wie ist das zu verstehen: Tod, ewiges Leben, Himmel, Fegfeuer, Hölle. Beide Fragestellungen können uns helfen, besser mit dieser Thematik zurechtzukommen, menschlich und im Glauben.  

Einen gesegneten Monat November
wünscht Ihnen
Pfarrer Ferdinand Winter

Sprechzeiten

nach Vereinbarung

Telefon:
0 60 73 / 42 41