Pfarrer Winter
        Geh aus, mein Herz, und suche Freud,
        in dieser schönen Sommerzeit
        an deines Gottes Gaben
        Schau an der schönen Gärten Zier,
        und siehe, wie sie mir und dir
        sich ausgeschmücket haben,
        sich ausgeschmücket haben.  

        Die Lerche schwingt sich in die Luft,
        das Täublein fliegt aus seiner Kluft
        und macht sich in die Wälder.
        Die hochbegabte Nachtigall
        ergötzt und füllt mit ihrem Schall
        Berg, Hügel, Tal und Felder,
        Berg, Hügel, Tal und Felder.  

        Ich selber kann und mag nicht ruhn;
        des großen Gottes großes Tun
        erweckt mir alle Sinnen:
        Ich singe mit, wenn alles singt,
        und lasse, was dem Höchsten klingt,
        aus meinem Herzen rinnen,
        aus meinem Herzen rinnen.  

        Mach in mir Deinem Geiste Raum,
        daß ich Dir werd ein guter Baum,
        und laß mich Wurzel treiben;
        verleihe, daß zu Deinem Ruhm
        ich Deines Gartens schöne Blum
        und Pflanze möge bleiben,
        und Pflanze möge bleiben.  

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Betrachter unserer Homepage,  

mit diesen Strophen aus dem wunderbaren geistlichen Sommerlied von Paul Gerhardt möchte ich Ihnen allen frohe und gesegnete Ferien und Urlaubstage wünschen. Nach vielen Aktivitäten in den letzten Wochen in unserer Pfarrgemeinde – sie werden es auf unserer Homepage entdecken – wird es auch bei uns in den nächsten Wochen etwas ruhiger werden in unserem Pfarreileben. Auch Sie, Erwachsene, Jugendliche und Kinder werden sich auf erholsame Tage und Wochen freuen und die freie Zeit genießen und gut gestalten.  

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit und gute Rückkehr, falls Sie verreisen. Vergessen Sie auch in den Ferien den lieben Gott nicht. Danken Sie ihm für alles Gute, das er Ihnen schenkt.  

Liebe Grüße        

Pfarrer Ferdinand Winter

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