Neue Mission 2021 3

Grüße und liebe Wünsche von Babu, St. Josefs Mission, die neue Mission THANGELLAMUDI!

Meine lieben Freunde,


ich hoffe, es geht euch allen gut. Ich denke an euch und eure Familien in meiner täglichen Eucharistiefeier und in meinen Gebeten. Wie ist es euch ergangen? Wie ist bei euch die Corona-Situation? Hier, in diesem Teil von Indien, ist die Situation im Moment besser. Die Schulen, die Gebete in den Kirchen haben begonnen mit all den Vorsichtsmaßnahmen der Corona-Situation. Der Impfstatus hier ist etwa 60% und die Impfungen gehen unvermindert weiter. Ich hoffe und bete, dass die Situation unter Kontrolle gerät.


Pfarrer Matthäus ist auch wohlauf und ich von ihm besonders grüßen! Ich treffe ihn oft und bringe ihn auch nach Thangellamudi.

In meinem letzten Brief aus Jalipudi teilte ich mit, dass ich über die Situation in der neuen Pfarrei erzählen werde, nachdem ich sie übernommen und einige Zeit hier in der neuen Mission gelebt habe. Jetzt würde ich gern mit euch mein Wissen über die neue Mission teilen.

Dieser Ort heißt Thangellamudi. Es ist eine Pfarrei in den Außenbezirken (außerhalb oder eingangs) von Eluru Stadt. Es ist fast wie eine Slum-Gegend, wo die armen Leute leben. Die meisten Menschen hier sind Tageslöhner, die in sehr engen und armen Verhältnissen leben. Die meisten von ihnen gehören den Dalits an oder auch der verlorenen Kasten des indischen Kasten-Systems.

Die Pfarrei ist dem Heiligen Josef gewidmet und am 19. März ist das Pfarrfest hier. Im Jahre 1950 wurden die Menschen getauft und 1972 wurde die Pfarrei gegründet. Außer dem Hauptquartier gibt es noch acht andere Missionsstationen. Ich gehe zu allen Unterstationen regelmäßig zu Besuch, Zusammen sind es etwa 680 Familien und etwa 4100 Katholiken. Die Mehrheit in dieser Region sind Hindus, wir haben aber auch einige protestantische Gruppen, die zu unabhängigen Kirchen gehören und wir auch einige muslimische Familien.

Es ist eine lebendige Mission mit vielen religiösen Gemeinschaften, die mir bei meiner Arbeit helfen.

1. Es gibt eine Gemeinschaft der Töchter der Wohltätigkeit „Daughters of Charity“ (Vinzentinische Schwestern, gegründet durch Vinzent von Paul). Sie kümmern sich um mittellose und behinderte Kinder. Es gibt 7 Nonnen, die sich um 46 Kinder kümmern. Sie leiten auch eine kleine Krankenstation für sie und großartige Arbeit.

2. Jesus, Maria und Josefs Gemeinde hier in der Pfarrei. Das sind zusammen 8 Schwestern. Sie arbeiten in der Pfarrei mit der Schule und dem Waisenhaus. Es gibt etwa 520 arme Schulkinder in dieser Schule (vom Kindergarten bis zur 10. Klasse) und im Waisenhaus befinden sich 56 arme Kinder.

3. Ich habe hier auch Gemeinschaft der Guten Nachrichten Schwestern. Sie unterstützen mich in den verschiedenen pastoralen Aktivitäten der Mission.

4. Ich habe hier auch eine Gemeinschaft der „Brothers of the Missionaries of Charity (Brüder der Missionare der Wohltätigkeit – gegründet von Mutter Teresa von Kalkutta). Das sind 5 Brüder, die sich um mental und körperlich Behinderte Männer kümmern. Sie holen kranke Menschen von der Straße und sehen nach ihnen. Sie leisten eine gute Arbeit unter den Armen.

Ich muss alle ihre Aktivitäten planen, organisieren, sie leiten und unterstützen. All das nimmt den Großteil meiner Zeit ein.

Ich bin hier seit etwa 2 Monaten. Ich habe rund um die Pfarrei die Situationen kennen gelernt und habe begonnen die Menschen kennen zu lernen. Wie ihr alle wisst, bin ich auch noch Domkapitular der Diözese. Das Bischofshaus liegt etwa 5 km entfernt von Thangellamudi. Ich muss gegenwärtig sein im Bischofshaus von Montag bis Samstag um die Mittagszeit, um meinem Bischof in der Verwaltung zu helfen und am Nachmittag kehre ich in meine Pfarrei zurück. All das hält meinen Tag aktive und geschäftig.

Mein Bischof hat mich gebeten, mit all den anderen Entwicklungsprogrammen anzufangen, die ich den vorherigen Pfarreien gestartet hatte. Also fange ich langsam mit dieser Planung an. Aber die vorrangigste Arbeit ist es, mein Pfarrhaus und die Kirche zu renovieren. Beide Gebäude sind in einem traurigen Zustand. Wir haben gerade Regenzeit hier oder auch Monsunzeit. Die Dächer beider Gebäude sind undicht, Wände müssen repariert und neu zementiert werden, einige Fenster müssen ausgetauscht werden und der ursprüngliche Zementboden muss ebenfalls repariert werden. Das wird sehr teuer!

Unglücklicherweise konnte ich Ihnen keinen Besuch in den Jahren 2020/21 abstatten. Ich sehne mich danach, euch alle wiederzusehen. Ich danke Ihnen und Ihren Familien für all die Unterstützung und Hilfe, die Sie mir und Pfarrer Matthäus in all diesen Jahren haben zukommen lassen. Um alle diese Arbeiten in der neuen Pfarrei leisten und organisieren zu können, bitte ich erneut um Ihre Unterstützung und Hilfe. Sie können das nachfolgende Spendenkonto benutzen.

                             Spendenkonto für Pfr. Babu George

                             Missionsfreunde Indien / Miteinander – füreinander

                             Sparkasse Dieburg

                             IBAN: DE 94 5085 2651 0002 4728 83

                             BIC: HELADEF1DIE

Schließlich danke ich für eure Liebe und eure Gebete. Ich verspreche euch, dass ich euch in alle meiner täglichen Eucharistiefeier einschließen werde. Möge Gott euch segnen und euch belohnen für alle eure Opfer, die ihr zugunsten Seiner Arbeit in der Mission leistet.

Ich danke euch mit viel Liebe und Grüßen

Euer Babu George
Neue Mission 2021 1
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