Nach der Dekanatsversammlung, in der vier Teilprojektgruppen gebildet wurden, beginnen jetzt die konkreten Arbeiten an den Konzepten für alle kirchlichen Aufgaben in unserem Dekanat. Diese Gruppen sind nicht nur offen, sie sind darauf angewiesen, dass sich möglichst viele Gläubige aus allen Pfarreien des Dekanats an den Überlegungen beteiligen.
Wenn wir eine Kirche für Viele werden wollen, ist es gut, wenn Viele ihr ein Gesicht geben, ihre Erfahrungen und Ideen einbringen und sich einsetzen für eine Kirche, zu der wir gerne gehören.
Alle vier Teilprojektgruppen haben als
Teilziel: Erstellung einer ersten Konzeptskizze bis Ende April 2020
und als
Hauptziel: Erstellung eines verbindlichen Konzeptes bis zum Sommer 2021, welches dem Bischof und der Bistumsleitung übergeben soll.

Projektgruppe GLAUBEN TEILEN
„Der Glaube muss uns die wichtigste gemeinsame Basis sein. Die Frage, wie können wir den Glauben weitergeben, muss eine drängende Frage sein, die vor allen anderen Themen steht. Glauben teilen bedeutet, die Sendung, also die „Mission“ neu schätzen zu lernen, die sich jedoch nur in Begegnung und Beziehung verwirklichen kann.

Folgende erste Schritte sind möglich
·         Bestandsaufnahme: Wie nehmen Sie wahr, wie der Glaube bei uns im Dekanat/Pfarrei derzeit geteilt wird?
·         Wer ist Jesus Christus für mich? Was können wir von ihm lernen?
·         Erfüllt die Freude des Evangeliums unser Herz und Leben?
·         Wie kann ich als Christ(in), wie können wir als Kirche zu mehr Glaubenserfahrung beitragen?

Projektgruppe RESSOURCEN TEILEN
„Die wichtigsten Ressourcen unserer Kirche sind die Sakramente, das Wort Gottes, die Glaubensbekenntnisse und -erfahrungen der Tradition sowie die vielen Menschen und ihre Gemeinschaft. Alle weiteren Ressourcen wie Geld, Gebäude und Personal dienen der Verwirklichung des kirchlichen Auftrags und den der Kirche anvertrauten Menschen. Deshalb sind die materiellen Güter wichtig. Sie sind Instrumente, aber keinesfalls der Inhalt kirchlicher Anstrengungen. Ich bitte alle, nicht zu vergessen, dass die materiellen und personellen Fragen nur dann sinnvoll beantwortet werden, wenn sie aus einer geistlichen Haltung heraus diskutiert werden, gegebenenfalls auch über sie gestritten wird. Habgier in jeder Form, die Verweigerung des Teilens der Ressourcen, bedeutet den Tod der Gemeinde.“

Folgende erste Schritte sind möglich
·         Bestandsaufnahme: Wie nehmen Sie wahr, wie die Ressourcen bei uns im Dekanat/Pfarrei derzeit geteilt werden?
·         Welche Gaben kann ich, können wir einbringen?
·         Wie können wir die uns anvertrauten Ressourcen gerecht teilen?
·         Wie kann ich als Christ(in), wie können wir als Kirche zu mehr Ressourcenschonung beitragen?

Projektgruppe LEBEN TEILEN
„Leben teilen meint, Menschen zu sein, die ihre Beziehungen aus dem Geist des Evangeliums heraus gestalten, in Respekt, Interesse, Wertschätzung und Liebe allen Menschen gegenüber. Die Themen dieser Welt und ihrer Menschen werden so zu Themen in der Kirche. Wer Leben teilt, versucht zu verstehen, was für den anderen Menschen wichtig ist, er wird vorsichtiger im moralischen Urteil über andere, ohne beliebig zu werden.“

Folgende erste Schritte sind möglich
·         Bestandsaufnahme: Wie nehmen Sie wahr, wie das Leben bei uns im Dekanat/Pfarrei derzeit geteilt wird?
·         Wie erfahre ich, erfahren wir mehr von der Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen bei uns?
·         Bekommen die Menschen das, was sie brauchen, und brauchen sie das, was sie bekommen?
·         Wie kann ich als Christ(in), wie können wir als Kirche zu mehr Lebensqualität beitragen?

Projektgruppe VERANTWORTUNG TEILEN
„Das Miteinander von Pfarrern, Priestern, Diakonen, Gemeinde- und Pastoralreferentinnen und -referenten, und auch das Miteinander von Haupt- und Ehrenamt wünsche ich mir als ein vielfältiges und wertschätzendes Leben des gemeinsamen Auftrags. Gelingt es uns, die Vielfalt und die Unterschiedlichkeit in Einmütigkeit zu leben, weil wir wissen und täglich leben, dass Christus in unserer Mitte ist und wir in seinem Dienst stehen? Verantwortung teilen bedeutet, dass wir neu die Würde der Taufe sehen lernen. In jedem und jeder Getauften lebt Christus in dieser Welt. Insofern hat jede und jeder Getaufte das Recht und die Pflicht, Verantwortung für und in der Kirche zu übernehmen, Verantwortung aber in der Nachfolge Jesu als Dienst, nicht als Herrschaft über andere: das gilt für Kleriker und für jeden anderen gläubigen Menschen in der Kirche.“

Folgende erste Schritte sind möglich
·         Bestandsaufnahme: Wie nehmen Sie wahr, wie die Verantwortung bei uns im Dekanat/Pfarrei derzeit geteilt wird?
·         Für wen oder was kann ich, können wir Verantwortung übernehmen?
·         Wie kann ich als Christ(in), wie können wir als Kirche zu mehr Verantwortungsübergabe und -übernahme beitragen?
 
Nähere Informationen finden Sie auch im Internet auf den Seiten:
https://bistummainz.de/pastoraler-weg
 
https://dekanat-dieburg.bistummainz.de
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