Pfarrer Winter
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde  

Fastenzeit 2018! Ist es wieder das übliche? Sieben Wochen mal kein Alkohol trinken! Auf Süßigkeiten verzichten! Weniger Fernsehen!  

Sogar im Radio und im Fernsehen wird von der „Fastenzeit“ gesprochen: worauf Prominente und Otto Normalbürger so verzichten in den kommenden Wochen.  

„Der wahre Sinn der Fastenzeit liegt nicht im Verzichten“, so lautet der Titel eines Bändchens nach einem Wort des großen Theologen Karl Rahner, in dem er den tieferen Sinn der 40 Tage vor Ostern erschließt.  

Tiefenbohrungen gehören zur Fastenzeit: Tief ins eigene Herz hineinblicken; die Fundamente anschauen, auf denen ich stehe; in den Blick zu nehmen, welche Wege ich gehe, ob es noch die Wege Christi sind – und Korrekturen vornehmen, sich neu ausrichten, tiefer werden.  

Dazu brauchen wir Zeit: sich für solche Schritte Zeit nehmen. Dafür brauchen wir Mut: Änderungen wagen in meiner Sichtweise, in meinem Leben mit anderen, in meiner Beziehung zu Jesus, in meinem praktischen Glauben. Dafür brauchen wir bereiten Willen.  

Fasten-ZEIT: Sich Zeit nehmen für nötige Tiefenbohrungen. Jetzt gilt es. Die Einladung steht. Es ist die Einladung Jesu. Mit ihm und bei ihm, mit anderen, Gleichgesinnten, kann da etwas gelingen und vorankommen.  

Ihnen und Euch allen eine gesegnete Fasten-ZEIT 2018.  

Pfarrer Ferdinand Winter  
 

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